Drama mit Dési

Da war es: mein erstes, eigenes Event „Drama mit Dési“!
 
Puhhh… wo fange ich an?
Es war definitiv eine Erfahrung – aber eine Positive.
Ich habe ein Jahr lang hart geackert, geplant, organisiert.
Ganz alleine ein Event auf die Beine zu stellen- für viele unzumutbar und unvorstellbar. Ich wusste aber ganz genau was ich will und wollte meine eigenen Ideen ENDLICH durchsetzen. Im Team geht das einfach nicht, deswegen habe ich diese Verantwortung auf mich genommen und mich an die Arbeit gemacht. Letztes Jahr habe ich bei der Planung für ein Event mitgeholfen, konnte aber nicht alle meine Ideen durchsetzen, weil es in erster Linie um

Werbung für ein Restaurant ging und der Name viral werden sollte – natürlich wusste das keiner.

Ich wollte mein eigenes Event.
Als ich damals als Schulsprecherin den Abschlussball organisierte, lernte ich meine Liebe zur Eventplanung kennen.
Letztes Jahr, als ich meinen 25. Geburtstag groß feierte und es eine Mottoparty gab, waren dann alle so begeistert, dass ich ganz genau wusste, dass es das ist, was ich will. EVENTS planen und Menschen zusammenbringen!

Zwischen Diplomprüfung und Umzug blieb mir natürlich nicht viel Zeit. Ich habe jede freie Minute genutzt, um mein Event voran zu bringen. Ohne Startkapital, das ich mühsam neben meinem teuren Studium angespart hatte, wäre das alles niemals möglich gewesen. Leute – ein Event ist so arschteuer! Wir befinden uns hier im vierstelligen Bereich! Namen ausdenken, Cooperate Design entwickeln, Eintrittskarten designen und drucken, Onlineshop erstellen, Räumlichkeit buchen, Kooperationspartner für dich gewinnen, auf einen Caterer festlegen,… das sind nur einige Dinge, die ich planen musste. All den Stress den ich über mich ergehen ließ, die Details auf die ich geachtet habe, das ganze Brainstorming, das mich nicht in Frieden ließ, habe ich hier nicht erwähnt.

 

Das Brainstorming lässt mich natürlich auch einige Tage nach meinem Event nicht los. Denn das Event trägt nicht umsonst den Namen „Drama mit Dési“ 😀

Die letzte Woche war der absolute Horror. Jeden Tag gab es irgendwas anderes, um das ich mich kümmern musste. Irgendwelche Notlösungen, irgendwelche Probleme, Leuten hinterherrennen… Die letzte Woche war wirklich ein DRAMA 😀 .


ABER – und jetzt kommt das Große ABER: Ich habe es gerne gemacht. Wenn ich daran zurück denke, wie viele Menschen auf mich zukamen und sagten, dass sie voll zufrieden sind, trage ich sofort ein Grinsen im Gesicht. Drei Gäste brachten mir sogar meine Lieblings Süßigkeiten mit. Wie kann man so süß sein?
Es war mein erstes Event und dafür bin ich wirklich sehr zufrieden und auch ein wenig stolz.

Klar gab es auch an diesem Tag einige Dinge, die verbessert werden müssen, aber das sind Kleinigkeiten, die ich beim nächsten Mal problemlos optimieren kann. Den meisten waren die Kleinigkeiten egal, einige wenige haben sich über die Kleinigkeiten aufgeregt. Mein Freund hat es sehr schön beschrieben: „Auch ein Buch bekommt nicht nur positive Kritik. Die Geschmäcker sind unterschiedlich und das ist auch gut so“.

Ich denke, das fasst es ganz gut zusammen und so kann ich auch mit der negativen Kritik gut umgehen. Auch diese ist wichtig, damit ich mich stetig verbessern kann.
Also wird das nächste Event durch EUER Feedback noch besser, weil ich jetzt weiß, was ihr euch wünscht.

Ich kann mich für den vergangenen Samstag nur bedanken, auch wenn ich nach 14 Std. Stehen und Rennen echt kaputt war und man mir das teilweise auch echt angesehen hat 😀 .
Ihr wart wirklich eine tolle Truppe und ich freue mich mega auf das nächste Event mit euch!

Wer nächstes Mal gerne dabei wäre, kann HIER in die Gruppe eintreten um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben.


Fotos: Emil Posh

Das könnte dir auch gefallen...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.