Partygirl?!

Hallo meine Lieben ❤️

Haben euch die ersten zwei Blogposts gefallen?

Ihr hättet wahrscheinlich nicht gedacht, dass ich so ein Freak bin, aber wie sagt es sich so schön: „Lieber verrückt als langweilig!“
Ich möchte, dass ihr mich so mögt wie ich bin, deswegen werde ich mich nicht verstellen.
Es gibt einfach so viele beknackte Sachen über mich zu erzählen, die ich euch nicht vorenthalten kann. Vielleicht kann ich dem ein oder anderen mit meinen Erlebnissen/ Erfahrungen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Heute erzähle ich euch mal die Geschichte von einer Partynacht, die ich wahrscheinlich niemals vergessen werde.

Es muss vor so ziemlich genau zwei Jahren gewesen sein, ich glaube es war der 08. Februar 2014. Ich war zu diesem Zeitpunkt ca. drei Monate single und hatte endlich mal ein bisschen Geld in der Tasche (diese Männer/ behaarten Wesen kosten auf Dauer so viel Geld, ähnlich wie Haustiere).
Was machen Frauen wohl, wenn sie Geld in der Tasche haben? Na klaaaar! SHOPPEEEEEN!!!
Und weil meine Muddi ( Sie hasst es übrigens, wenn ich zu ihr Mutter/Mutti/Muddi sage) genauso gerne wie ich shoppen geht (damit hat sich auch die Frage geklärt, von wem ich das habe), fuhren wir gemeinsam mit meiner low-budget Karre nach Darmstadt City, um unsere Begierde zu stillen. Ladies, ihr müsst schon zugeben, dass Shoppen glücklich macht . Hetero Männer können das nicht verstehen, nur schwule Männer können dieses Gefühl der Freude nachvollziehen. Sollte mehr davon geben. Shoppen macht aber nicht nur glücklich, sondern auch wahnsinnig hungrig. Und irgendwie hatte ich 2014 Sushi für mich entdeckt. Montag: Sushi, Dienstag: Sushi, Mittwoch: Sushi, Donnerstag: Sushi, Freitag: Sushi, Samstag: Sushi, Sonntag: kein Sushi. Wieso? Dazu später mehr.

Naja, jedenfalls schleppte ich meine Muddi (ups, ich meinte natürlich meine Mama), dann mit zu ’nem Sushi-Laden. Mama hatte vorher nie Sushi gegessen. „Ihhh voll eklig, das fasse ich nicht an“. Ja,ja Mama. Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht. „Solang du deine Füße unter meinem Tisch hast, wird gegessen was auf den Tisch kommt.“ Just sayin‘. Wer mich kennt weiß, dass ich Leute gerne zu ihrem Glück zwinge, also stopfte ich es ihr einfach ins Maul (Mache ich bei meinem Sohn auch immer). Natürlich hatte sie Herzchen in den Augen. Hab‘ mir dann 30 Maki reingehauen und sie hat sich auch satt gefuttert. Hätte vielleicht nicht so übertreiben sollen.

Abends riefen mich dann meine Freundinnen Kathi und Sandra an. „Lass mal in Frankfurt feiern gehen.“
Ich war eigentlich nie ein Partygirl, aber ich war ja single und dann war feiern gehen tausend mal besser als zu Hause gammeln und Handy suchten.

Also gut. „Was ziehe ich an, ich habe keine Klamotten“. Standard. Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, aber man hat „keine Klamotten“. Nachdem dieses Problem gelöst war, holte Kathi mich von zu Hause ab und anschließend holten wir Sandra von zu Hause ab. Und dann ging die Reise ab nach Frankfurt. Ins Appartement. Wer kennt’s? Ich gehe gerne dorthin. Da läuft wenigstens Musik, zu der man tanzen kann. Musik, zu der ICH tanzen kann, denn ich habe zwei linke Füße. Mit diesen House Parties kann ich nichts anfangen. Ntzzz, ntzzzz, ntzzzz…

Da ich nicht tanzen und man ja ohne Alkohol keinen Spaß haben kann ( Achtung, das mit dem Alkohol ist Ironie, das mit dem tanzen nicht) bin ich natürlich erstmal zur Bar gerannt. „Ich hätte gerne ’nen Long Island Iced Tea.“ Im Kopf hatte ich eigentlich ’nen Sex on the Beach, aber meine Lippen sagten etwas anderes und ich merkte es nicht mal. Das ist bestimmt jedem schonmal passiert. Du denkst grün und sagst blau. Super. Dann bekomm‘ ich da so ’nen ober ekelhaften Cocktail für 9 € (endlich single und dann so viel Geld für Spaß) indem fünf verschiedene Alkoholsorten drin sind. Hat auch irgendwie nur nach Tequila geschmeckt, aber ich wollte ja abgehen wie ein Zäpfchen deswegen hab ich das Zeug einfach weggeext. Ich trinke eigentlich nie Alkohol, also war ich nach fünf Minuten hacke dicht. Und dann ging es los. „I got it from my Mama“ , „Schüttel den Speck“… ungefähr eine Stunde hardcore Dési. Ich habe getanzt, als gäbe es kein Morgen mehr. „Mir ist schwindelig, ich brauch‘ ’ne Pause. Tanzt ruhig weiter Chicas, ich guck‘ euch zu!“.  Kathi sah mich an und fragte, ob sie mir was zum Trinken holen sollte. „Ja, Wasser. Aber wehe mit Sprudel, ich raste sonst aus.“ Ich trank ca. 100 ml und dann bewegte mein Körper sich wie von Geisterhand von ganz alleine Richtung Toilette. Ich muss echt schlimm ausgesehen haben, denn Kathi und Sandra folgten mir unauffällig. Toilettentür geöffnet, Flasche fiel runter und dann hing mein Kopf schon über der Schüssel. „Alter, Dési hast du heute Sushi gegessen??“ Wie gut, dass ich Freunde habe, die mir meine Haare halten, wenn ich abkotze. ABER und jetzt kommt das wichtigste: das war trotzdem ein GEILER Abend. Alleine wegen der Story. Ich wünschte, ich könnte euch meine Moves zeigen, ihr hättet euch tot gelacht. das Witzige ist, dass ich dachte, dass es geil aussieht. Sah es aber nicht. Die Leute haben mich nur ausgelacht. Tja. That’s me.

Ich konnte nach dieser Party einfach ewig lange kein Sushi mehr essen. Das ist übrigens immer so bei mir. Wenn mir von etwas schlecht wird, wird es erstmal monatelang von der Speisekarte gestrichen. Sushi war dann bis gestern Geschichte für mich. Deswegen erzähle ich euch auch heute diese Geschichte. Gestern haben wir uns auf der Arbeit Sushi vom Sushi Shop (in Franfurt am Main) liefern lassen.

sushishoptüte

Es sah einfach soooo geil aus. Und ich habe es gegessen. Schmeckt. Sah so schön aus, dass ich Fotos machen musste.

Sushi sushi2

Ganz anders, als das Sushi, dass ich vorher gegessen hatte. Ich finde es auch überkrass, wie stabil die Dinger sind (sie haben schließlich den Weg bis zu uns überlebt). Also, großes Lob an Sushi Shop! Geht dorthin, wenn ihr mal anständiges Sushi essen möchtet.

Rindfleischsalat Spinatsalat

Bis zum nächsten Mal, eure Dési ❤️

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